Ping- & Latenz-Analyse

Wie reaktionsschnell ist deine Verbindung wirklich?

Messe Latenz, Jitter und Paketverlust deines Internetzugangs – verständlich für Einsteiger, tief genug für Profis. Direkt im Browser und ohne Installation!

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Was ist „der Ping"?

Der sogenannte Ping (eigentlich: Round-Trip-Time) misst, wie lange ein Datenpaket von deinem Gerät zu einem Server und zurück benötigt. Er wird in Millisekunden angegeben. Je niedriger der Wert, desto „reaktionsschneller" fühlt sich das Internet an. Wichtig sind niedrige Pings besonders für Onlinespiele, Videokonferenzen, IP-Telefonie, Remote-Arbeit und Börsenhandel.

Warum ist auch der Jitter wichtig?

Ein stabiler Ping ist oft wichtiger als ein besonders niedriger. Der Jitter beschreibt dabei die Schwankung während der Laufzeiten. Bei VoIP und Videokonferenzen können bereits 20 ms Jitter zu hörbaren Aussetzern führen, selbst wenn der durchschnittliche Ping niedrig (gut) ist.

Wie misst dieses Tool?

Browser können keinen ICMP-Ping senden. PingTestX nutzt daher die Performance Resource Timing API und misst die exakte Zeit bis zur Server-Antwort (TTFB) über eine persistente HTTP/2- bzw. HTTP/3-Verbindung. Warmup-Pings entfernen den TCP-/TLS-Handshake aus der Messung – so bekommst du die reine Netzwerk-Latenz, die sehr aussagekräftig ist.

Warum ist der gemessene Ping bei PingTestX immer höher als bei anderen Tools?

Es gibt mehrere (technische) Möglichkeiten, die Latenzzeit eines Breitband-Internet­anschlusses zu messen. Grundlegend können wir zwischen zwei verschiedenen „Pings" unterscheiden.

1. ICMP-Ping

Diese Messung erfolgt über die Windows-Eingabekonsole (cmd → ping einewebseite.de). Dabei handelt es sich um die „ursprüngliche" Messung. Ein kleines Datenpaket wird ohne TCP, ohne Verschlüsselung und ohne Anwendungsschicht versendet und dabei die Zeit für den Response gemessen. Das ist sozusagen die schnellst­mögliche Latenz, die man mit deinem Internetzugang und deiner Hardware messen kann. Das Verfahren lässt sich allerdings nicht im Browser durchführen bzw. nachempfinden.

2. Pings von Speedtest-Tools

Bekannte Testtools wie Speedtest.net, der Test der Bundesnetzagentur und auch PingTestX.de müssen daher einen anderen Weg gehen. Die Messmethode arbeitet mit HTTP-GET auf kleine Dateien über HTTP/2 oder HTTP/3. Im Zuge der Tests werden mehrere Pings simuliert.

Viele Speedtests wählen aber Testserver möglichst nah am Internetprovider. Das hat zwar sehr niedrige Latenzzeiten in den Tests zur Folge, spiegelt aber eher Optimal­bedingungen wider. Denn die wenigsten Server der Anwendungen, die du nutzt, stehen direkt in der Nähe deines Internetanbieters! Auf dem Papier hast du dann vielleicht 6–8 ms, in der Praxis dürften es aber eher 12–20 ms sein.

PingTestX misst dagegen an einem festen Server-Standort. Die Werte sind somit auch vergleichbar (wichtig!) und tendenziell eher praxisnäher. Denn wie schon erwähnt: Die meisten Websites sind eben nicht in unmittelbarer Nähe deines ISP-Netzes, sondern irgendwo in Deutschland, Europa oder den USA gehostet.

Tipp: Wenn du wissen willst, wie schnell sich das deutsche Web für dich konkret anfühlt, nutze unseren Test „Deutsche Web-Latenz". Der pingt fünf bekannte deutsche Top-Sites (Google.de, Heise, Spiegel, Web.de, T-Online) und zeigt einen Median-Wert, der gut beschreibt, was dich beim normalen Surfen erwartet.